, Sören "Lerbynator" Hirsch - Redakteur

Und das war es schon wieder!

Die Sommersaison der Uniliga ist vorbei, wir waren mit Teams in Rocket League, League of Legends und CS:GO am Start.

Der Sommer in der Uniliga ist vorbei, wir waren mit Teams in Rocket League, League of Legends und Counterstrike am Start. In Summe erreichten wir einen Aufstieg und einen Abstieg.

 

Beginnen wir mit der erfreulichen Nachricht: Unser CS:GO Team ist erstklassig! Den Grundstein dafür legte man schon vor Saisonbeginn. Ein regelmäßiger Trainingsplan sorgte für ein immer besseres Zusammenspiel des Teams. In der Offseason nahm man an Turnieren anderer Vereine teil und erreichte in zweien sogar das Finale. Auf dem Weg dahin schlug man den vorherigen Uniliga-Meister ESUGöttingen, trotzdem reichte es nicht zum Sieg. Der Saisonstart lief dann, anders als gehofft, nicht so reibungslos. Valorant hieß der Übeltäter und mit ihm verlor man einen Spieler des Starting Line-Ups und das fünf Tage vor Saisonbeginn. Bis zum 4. Spieltag rotierte man mit zwei Ersatz-Spielern, bis am 5. Spieltag Neuzugang „PureBacoN“ das Line-Up komplettierte.

Das regelmäßige gemeinsame Training geriet in der Saison etwas ins Stocken, trotzdem erkämpfte man sich am letzten Spieltag der Saison die Tabellenspitze und qualifizierte sich ohne eine einzige Saisonniederlage für die Playoffs. Dort wartete eigentlich ein Absteiger aus Liga 1, die HsGL.Marzipan Nascher. Doch diese traten nicht an und das folgende Spiel gegen Bingen Impulse endete mit einem souveränen 2:0 Sieg. Aufstieg.

 

Die Rocket League -Abteilung kämpfte gegen den Abstieg, blieb jedoch zweitklassig. Die Saison wurde genutzt, um zu rotieren und beiden neuen Teammitgliedern kompetitive Erfahrungen zu ermöglichen. Wöchentlich fand einmal Teamtraining statt, welches kontinuierlich über die Saison fortgeführt wurde. Auch außerhalb dieser Trainingseinheiten spielte man miteinander und lernte stetig dazu. Nach Siegen, wie nach Niederlagen, gab es Analyseeinheiten, um zu schauen, was gut und was schlecht lief. Die neuen Spieler wurden schnell integriert und rotierten neben zwei Stammbesetzungen durch das spielende Roster. Am Ende der regulären Season hieß es Platz 6, obwohl man in die Saison mit dem rangschlechtesten Roster gestartet war und man hatte den bestmöglichen Platz für die Playoffs gesichert. Dort brauchte es dann drei Matches, um die Klasse zu halten.

 

Das OVGU Main Team in League of Legends bleibt in der 2. Liga, doch schaffte es nicht aufzusteigen, trotz Qualifikation für die Playoffs. Vor der Season hat das Team zwei neue Mitglieder bekommen: Nils „Kappa Prise“ und Alex „OVGU DrTurbo“. Alex fiel es leichter sich in das Team einzufinden als Nils, was daran lag, dass er in der Vergangenheit bereits mit Teilen des Teams zusammengespielt hatte. Vor Saisonbeginn setze man sich das Ziel in der zweiten Liga zu bleiben. Doch die Liga wurde stärker, auch durch die Neueinführung der dritten und vierten Liga. Das Team trainierte zwei Mal pro Woche, jeweils ungefähr drei Stunden. Drei Games und eine anschließende Analyse standen auf dem Programm. Vor jedem Spiel traf man sich eine Stunde vorher, um sich warm zu spielen und die nächsten Gegner zu analysieren. Zu Saisonbeginn spielte man häufig unentschieden oder verlor Spiele, die man hätte gewinnen müssen. Letztendlich fand das Team zusammen und sicherte sich den dritten Platz in der Regular-Season. In den Playoffs war dann nach nur einem Spiel Schluss, die Prüfungsphase hatte die Trainingszeit verknappt.

 

Die OVGUardians, unser zweites Team in League of Legends, steigt leider nach den Playoffs in die dritte Uniliga ab. Das Team wurde von den zwei Uniliga-Debütanten Dominik "Yudini" als Support und Sven "AKKtion" als umgeschulten Midlaner vor der Saison verstärkt. Beide Spieler haben sich recht schnell in das Team eingefunden und am ersten Spieltag gab es gleich einen Sieg gegen KIT SC Y. Doch nur gute Stimmung ist auch nur die halbe Miete, einen Shot-Caller hätte es gebraucht. So gab es mal Siege, mal gab es Niederlagen und am Ende landete man nur auf Platz 6 und nicht wie angestrebt auf den Aufstiegsplätzen. Das zweimal wöchentliche Training brachte den typischen "Guardians-Playstyle", jedoch keine verlässliche Strategie hervor und so war man individuell gut, aber das Zusammenspiel lief nicht fehlerfrei. Die Playoffs lagen ebenfalls in der Prüfungszeit. So konnte man nicht mit der Stammbesetzung antreten und verabschiedet sich erst einmal in die dritte Liga.